ADHS-Medikationsverträglichkeit – Kompletttest

295,00 

Bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS werden neben Verhaltenstherapien auch verschiedene Medikamente verschrieben, die unterschiedlich wirken können. Eine Genanalyse kann helfen das wirksamste und verträglichste Medikament in der optimalen Dosis zu finden.

Beschreibung

Wissenschaftlicher Hintergrund

Schätzungsweise 3-10 % aller Kinder und Jugendlichen leiden unter der Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitäts-Störung, kurz ADHS, die vor allem durch Hyperaktivität, Impulsivität und Aufmerksamkeitsprobleme gekennzeichnet ist. Dabei sind Jungen wesentlich häufiger betroffen als Mädchen. Die neurobiologischen Symptome werden durch einen Mangel an verfügbarem Dopamin und Noradrenalin in bestimmten Gehirnbereichen ausgelöst.

Neben der Aufklärung des betroffenen Umfelds und unterschiedlichen Formen der Verhaltenstherapie sind in Deutschland verschiedene Medikamente zur Behandlung der ADHS zugelassen. Diese schlagen bei den einzelnen Patienten unterschiedlich gut an und es ist oftmals schwierig und zeitaufwendig, die richtige Präparatkombination in der optimalen Dosis herauszufinden. Die häufigsten Medikamente sind Ritalin, Medikinet, Concerta mit dem Wirkstoff Methylphenidat und Strattera mit dem Wirkstoff Atomoxetin.

Kleine Unterschiede in den Genen COMT und SLC6A3 können große Auswirkungen auf den Dopamin- und Noradrenalin-Stoffwechsel im Gehirn haben. Dies führt dazu, dass Patienten, die diese genetischen Ausstattungen besitzen, auf bestimmte ADHS-Medikamente schlechter oder auch gar nicht reagieren oder dass sie eine von der Standarddosis abweichende Medikamentendosis einnehmen sollten, um die für sie optimale Wirkung zu erzielen. Das CYP2D6-Gen baut den Wirkstoff Atomoxetin ab. Mutationen in diesem Gen können dazu führen, dass der Wirkstoff langsamer als normal abgebaut wird. In diesem Fall sollte die Dosis von Atomoxatin-haltigen Präparaten angepasst oder auf andere Wirkstoffe zurückgegriffen werden.

Wir untersuchen für die wichtigsten beteiligten Gene und schauen, ob eben diese Mutationen auch in Ihrem Erbgut stattgefunden haben und für Sie ein erhöhtes Risiko existiert.

Untersuchungsmaterial

Für den Gentest benötigen wir lediglich einen Mundschleimhautabstrich der Testperson. Diese Methode ist ebenso einfach wie sicher und vollkommen schmerzfrei.

Testablauf

Nach Ihrer Bestellung erhalten Sie Ihr persönliches Test-Kit diskret in einer neutralen Versandtasche per Post. Bitte lesen Sie anschließend den beigefügten Analysevertrag, die Einverständniserklärung zur genetischen Untersuchung sowie die Hinweise zur Probenentnahme aufmerksam durch. Bitte unterzeichnen Sie den Vertrag sowie die Einverständniserklärung und entnehmen Sie den Mundschleimhautabstrich gemäß der Testanleitung.

Senden Sie die Teströhrchen inklusive unterzeichnetem Analysevertrag und Einverständniserklärung in der Versandbox, zugeklebt mit dem mitgelieferten Sicherheitssiegel, an uns zurück. Nach dem Probeneingang erfolgt innerhalb von 10-15 Werktagen die Analyse und die Auswertung der Genveränderungen durch unsere Experten in den modernen Laboren der Genovia GmbH sowie der diskrete Versandt Ihrer Ergebnisse.

Gerne stehen wir Ihnen auch nach dem Ergebniseingang zur Verfügung und erläutern Ihnen die Testergebnis und beantworten eventuelle Fragen Ihrerseits.

Zusätzliche Information

Ergebnisübermittlung

Postversand