Suchtpotential-Test -Neigung zu Abhängigkeit

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Frühe Lebenserfahrungen, Umweltfaktoren und genetische Veranlagungen tragen zur Entwicklung einer Sucht bei. Mit einem Gentest kann die Anfälligkeit für Suchtverhalten bestimmt werden.

 

 

Beschreibung

Wissenschaftlicher Hintergrund

Unter Abhängigkeit oder Sucht versteht man das zwanghafte Bedürfnis nach einem bestimmen Reiz, wie etwa den Kick durch Drogen oder andere Substanzen. Dabei kann man zwischen körperlichen und psychischen Symptomen der Abhängigkeit unterscheiden. Eine Toleranzentwicklung und Entzugserscheinungen sind körperliche Anzeichen, wohingegen psychische Symptome ein unwiderstehliches, maßloses Verlangen nach der weiteren Einnahme der Droge kennzeichnen. Die Diagnose einer Substanzabhängigkeit bzw. Sucht kann auf verschiedenste Substanzklassen wie Alkohol, Opioide, Cannabinoide, Kokain, Stimulanzien, Halluzinogene, flüchtige Lösungsmittel (Schnüffelstoffe), Tabak sowie Schlaf- und Beruhigungsmittel angewendet werden. Dabei wird auf typische Symptome wie Toleranzsteigerung, Kontrollverlust, kontinuierliche Dosiserhöhung und körperliche Entzugssymptome beim Absetzen wie Zittern, Schweißausbrüche oder Magenkrämpfe geachtet. Die Abhängigkeit basiert auf der Ausschüttung von Neurotransmittern, sogenannte „Glückshormone“, die in bestimmten Gehirnarealen wie eine Belohnung wirken.

Der wichtigste Neurotransmitter in diesem Zusammenhang ist das Dopamin, welches eine zentrale Rolle bei Motivation und innerem Antrieb spielt. Über sogenannte Dopamin-Rezeptoren an der Zelloberfläche wird das Signal von Dopamin aufgenommen. Genetische Faktoren und frühe Umwelteinflüsse scheinen einen erheblichen Einfluss auf die Anfälligkeit für Abhängigkeits­erkrankungen zu haben. So ist bekannt, dass genetische Unterschiede im Dopamin-System zu einer individuellen Anfälligkeit für Stress und zu unterschiedlich hohen neurobiologischen Suchtpotentialen führen. Die dopaminerge Signalübertragung wird von zwei Enzymen beeinflusst, die Dopamin und auch bestimmte Drogen abbauen: die Catechol-O-Methyltransferase (COMT) und dem Dopamin-Rezeptor D2 (DRD2). Sind die zugehörigen Gene (COMT, DRD2) an einzelnen Stellen verändert, also mutiert, ist auch die dopaminerge Signalübertragung im Belohnungszentrum verstärkt oder vermindert, was dann das Suchtverhalten positiv oder negativ beeinflusst.

Untersuchungsmaterial

Für den Gentest benötigen wir lediglich einen Mundschleimhautabstrich der Testperson. Diese Methode ist ebenso einfach wie sicher und vollkommen schmerzfrei.

Testablauf

Nach Ihrer Bestellung erhalten Sie Ihr persönliches Test-Kit diskret in einer neutralen Versandtasche per Post. Bitte lesen Sie anschließend den beigefügten Analysevertrag, die Einverständniserklärung zur genetischen Untersuchung sowie die Hinweise zur Probenentnahme aufmerksam durch. Bitte unterzeichnen Sie den Vertrag sowie die Einverständniserklärung und entnehmen Sie den Mundschleimhautabstrich gemäß der Testanleitung.

Senden Sie die Teströhrchen inklusive unterzeichnetem Analysevertrag und Einverständniserklärung in der Versandbox, zugeklebt mit dem mitgelieferten Sicherheitssiegel, an uns zurück. Nach dem Probeneingang erfolgt innerhalb von 8-10 Werktagen die Analyse und die Auswertung der Genveränderungen durch unsere Experten in den modernen Laboren der Genovia GmbH sowie der diskrete Versandt Ihrer Ergebnisse.

Gerne stehen wir Ihnen auch nach dem Ergebniseingang zur Verfügung und erläutern Ihnen die Testergebnis und beantworten eventuelle Fragen Ihrerseits.

Zusätzliche Information

Ergebnisübermittlung

Postversand